Der weltweite Siegeszug eines uralten Genres
Filmregisseure von Wim Wenders bis Martin Scorsese haben ihn für sich entdeckt, Weltmusiker untersuchen seine geheimen Brücken auf den schwarzen
Kontinent: Der Blues ist aus seiner Nische herausgetreten, wird als universelles Phänomen wahrgenommen. Die Bande zwischen Mississippi-Delta und Savanne hat Putumayo schon vor Jahren mit der fulminanten Koppelung Mali To Memphis aufgezeigt. Auf Blues Around The World werden die New Yorker dem globalen Zeitgeist des 16-Takters nun vollends gerecht. Wir folgen mit Jarabe De Palo und Big Mama & Victor Urís seinen geheimen Spuren nach Iberien, mit The Unseen Guest an die Irische See, Südamerika-Blues offenbart sich bei den Blues Etílicos und Botafogo. Die Brücke nach Afrika befahren Taj Mahal mit einem sansibarischen Taarab-Orchester und Bonnie Raitt mit dem Malier Habib Koité, den berühmten Desert Blues offeriert der Tuaregmusiker Amar Sundy. Und neben den Blues-Veteranen Otis Spann und den Greenwich Village-Kindern Eric Bibb, Rory Block und Maria Muldaur ist selbst Taiwan mit dem Talking Blues von Long-ge vertreten.