Diese Band ist ein Gesamtkunstwerk. Das querköpfige Quintett um Frontmann Julien Grayer wird nicht ohne Grund der retrofuturistischen -Steampunk--Bewegung zugerechnet, und das bezieht sich keineswegs nur auf ihre schrägen Outfits und ihr charmant dandyhaftes Auftreten. Musikalisch verbinden ERNEST das Beste aus der Grammophon-Ära mit dem klanglich-technischen Repertoire des 21. Jahrhunderts.
Das leicht angeraute Timbre von Sänger Julien passt super zum Instrumentenpark, zu dem neben Honky Tonk Piano, Gitarre, Bass und Drums unter anderem auch Banjo und Theremin gehören - letzteres ist eine Art Zwitter aus singender Säge und Synthesizer, der durch berührungsfrei durch Gesten gespielt wird. Ihr stilistisches Repertoire reicht vom klassischen Chanson über Rock bis Electro und Hip Hop, und auch visuell hat die Combo so einiges zu bieten, wie man auch in ihren kunstvollen Video-Clips wie etwa - L'épouvantail- sehen kann.