Présentation de l'éditeur
Begabter Zithervirtuose, produktiver Komponist, abenteuerlustiger Orientreisender und eifriger Schriftsteller, Förderer der bayerischen Volksmusik, Liebhaber akrobatischer Reitkunst, republikanisch gesinnter Freund des Volkes und Gastgeber der wohl spektakulärsten Feste im ganzen Königreich: Herzog Maximilian Joseph in Bayern hatte viele Begabungen. Sein Leben war reich gefüllt mit amüsanten, spannenden, oft skurrilen und schier unglaublichen Ereignissen von seinen Auftritten als Dressurreiter in der Manege des eigenen Zirkus in München bis zu Herzog Max musikalischem Einsatz als Zitherspieler am Fuß der Pyramiden in Ägypten. Alfons Schweiggert geht dem schillernden Faszinosum Herzog Max in Bayern, bis heute einer der populärsten, aber auch exzentrischsten Wittelsbacher, auf den Grund. In der Biografie des Herzogs und in den bewegten Schicksalen seiner Kinder, darunter Kaiserin Sisi von Österreich, spiegelt sich die Geschichte Europas im 19. Jahrhundert wider.
Biographie de l'auteur
Alfons Schweiggert, geboren in Altomünster, übernahm nach dem Studium der Psychologie, Philosophie und Pädagogik einen Lehrauftrag an der Universität München. Von 1993 bis 2009 war er als Institutsrektor am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München tätig. Er veröffentlichte neben pädagogischen Fachbüchern zahlreiche Sachbücher, Biographien, Erzählungen, Lyrik, Satiren und einen Roman. Viel beachtet sind seine Bücher über König Ludwig II., darunter Ludwig II. Ein König zwischen Gerücht und Wahrheit (2011), Dr. Bernhard v. Gudden, der Gutachter Ludwigs II. (2014) mit zwei erfolgreichen Ausstellungen in Benediktbeuern und Prien sowie Bayerns unglücklichster König. Otto I. , der Bruder Ludwigs II. (2015) ebenfalls mit einer Ausstellung 2016 in Benediktbeuern. Auszeichnungen: 1976 u. 1984 Bestenliste Deutscher Jugendliteraturpreis; 1990 Literaturpreis München-West; 1995 Bayerischer Poetentaler. Schweiggert ist Präsidiumsmitglied der Autorenvereinigung Münchner Turmschreiber und im Vorstand der Karl Valentin-Gesellschaft .